Altes Holz, Ernst und der Schnee

Der Ernst geht gern allein, zum Pass und noch viel höher. Der Ernst mag die leisen Bewohner des Waldes und die alten Bäume. Der Ernst ist selber ein altes Holz.
ein absurd-alpiner Katastrophenfilm für das Theater von Tobias Fend

 

 

UA: 03.03.2017 in Guttannen

Der Ernst geht gern allein, zum Pass und noch viel höher. Der Ernst mag die leisen Bewohner des Waldes und die alten Bäume. Der Ernst ist selber ein altes Holz. Und weil er manches hört und sieht, was andere längst nicht mehr hören und sehen, sagen manche im Hirschen, der Ernst spinnt. Das ist dem Ernst egal. Aber als ihm eines Tages der Zwergenkönig Muggensturz begegnet und droht den Stausee auszulassen und das Dorf zu überschwemmen, hängt alles an ihm. „Altes Holz, Ernst und der Schnee“ ist eine Verbeugung vor dem Alter und dem alten Wissen, eine absurde Komödie, ein alpines Abenteuer und ein heimlicher Thriller.

Das Stück entstand nach einer Recherche in Guttannen am Grimselpass in Zusammenarbeit mit dem DU+ICH Verlag. Es geht uns um das Verhältnis zwischen Natur, Mensch und Technik. Für die Menschen in den Bergen gilt die Natur mehr als in den Städten als etwas bedrohliches, das es zu bekämpfen gilt. Die Technik gilt als Heilsbringer. Die größte Bedrohung heute, der Klimawandel, ist aber durch Technik hervorgerufen. Wie verhalten wir uns zu dieser Technik, und kann sie uns noch helfen?

Regie: Danielle Fend-Strahm
Ausstattung: Matthias Strahm
Musik: Florian Wagner
Spiel: Kristine Walther, Rudi Widerhofer, Tobias Fend

 

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