Die Schwärzer

Wenn man im Licht des Tages nicht mehr genug verdienen kann, muss man eben auch im Dunkeln aktiv werden. Das ist die große Zeit von Draufgängern wie Conrad.
Eine Schmugglertheater auf der Alp von Tobias Fend.



In einem kleinen Bergdorf an der schweizer Grenze herrscht nachts nur scheinbar Ruhe. Dunkle Gestalten mit großer Last machen sich auf den Weg übers Joch, die Grenzwacht liegt auf der Lauer und eine Sau rennt quickend durchs Dorf. Wenn man im Licht des Tages nicht mehr genug verdienen kann, muss man eben auch im Dunkeln aktiv werden. Das ist die große Zeit von Draufgängern wie Conrad, der sich auch bei den widrigsten Bedingungen an den Grenzern vorbei traut und die gefragten Güter übers Joch ins Dorf bringt. Aber nicht jeder bewundert ihn und die Grenzer sind gar nicht so blöd, wie er es gerne erzählt.

Premiere: 31.01.2014, Alp Bommen, AI

Regie: Danielle Fend-Strahm
Musik: Beat Wipf
Ausstattung: Matthias Strahm
Mit: Claudia Sutter, Stefan Pohl, Tobias Fend

Fotos: Andrin Winteler

 


Presse

„(…) Zuerst fast unbemerkt mischen sich die Schauspielerinnen und Schauspieler unter das Publikum und führen an verschiedenen Stellen entlang des Weges die ersten Szenen auf. Beleuchtet werden diese lediglich von den Stirnlampen (…) Schnell ist man versunken in die Geschichte der Schwärzer, die ihre Schmuggelware an den Grenzern vorbei in das Nachbarland zu bringen versuchen. (…) Das Stück spielt nicht nur auf und um den Pfad zwischen Schwebebahn und der Alp Bommen. Im weiteren Verlauf werden auch die Gebäude geschickt eingebunden. Ställe sind plötzlich ferne Lager (…) so wird nicht nur die Geschichte immer packender; auch die Schauplätze überzeugen durch ihre Vielfalt (…) Das unkonventionelle Konzept der jungen Theaterschaffenden überzeugt.“

– Hannes Weber, Appenzellerzeitung, 03. Febuar 2014

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