Fridolin Netzers Alpenflug

Auf der Flucht vor einem Adler rettet sich der Schneidergeselle Fridolin in die Seilbahn und bringt die Welt der Sagen gleich mit.
Solo für einen Schauspieler von Tobias Fend.


Die Vorstellung findet in der Gondel einer Seilbahn statt. Die Zuschauer sind gemeinsam auf dem Weg zur Bergstation. Plötzlich stoppt die Gondel. Auf der Flucht vor einem Adler rettet sich der Schneidergeselle Fridolin in die Seilbahn und bringt die Welt der Sagen gleich mit. Er schlüpft in verschiedene Rollen, lässt Gegenstände sprechen und beginnt sogar zu singen. Aus alten Bergsagen aus der Schweiz und Vorarlberg wird ein moderner Mythos, der uns dazu verleitet, während wir zusammen an einem Stahlseil in der Luft hängen, hinter jedem Felsen das Venedigermännlein zu suchen.

Vorstellungen in der Pfingsteggbahn in Grindelwald, der Ebenalpbahn in Wasserauen, der Metsch Bergbahn in Lenk, der Pfänderbahn in Bregenz, der Rüfikopfbahn in Lech, der Chäserruggbahn in Unterwasser, der Säntisbahn und in der Seilbahn Sonntag – Stein

Premiere: 18.05.2012, Luftseilbahn Pfingstegg, Grindelwald

Regie: Danielle Fend-Strahm
Kostüme: Matthias Strahm
Musik: Beat Wipf
Schauspiel und Text: Tobias Fend

Fotos: Stefan Butzmühlen


Presse

“Tobias Fend agierte in dem drei mal vier Meter kleinen Raum, der gottlob nur leicht schwankte, wie auf einer großen Bühne: mit mitreissendem Temperament und vollem Körpereinsatz…Man wähnte sich in einer Seifenblase, die zwischen den von der Abendsonne beleuchteten Bergketten schwebte, ausserhalb von Alltag und Zeit. Ein ganz besonderes Erlebnis vor einer grandiosen Kulisse, eine originelle Idee von CafeFuerte, und eine großartige Leistung aller Mitwirkenden!”

– Monica Dörig, Appenzeller Volksfreund, 29. Mai 2012

“In unterhaltsamer Weise und auf allerkleinstem Raum erzählt Fridolin Netzer, wie es dazu gekommen war, dass er beim bösen Zauberer den Edelstein holen wollte. Für Überraschung sorgen die kleinen Gags, mit denen das Spiel gespickt war, und die urplötzliche Verwandlung des Hauptdarstellers in eine andere Figur – durch blosse Veränderung der Stimme und des Gebarens…Ein scheinbar zufällig anwesender Bahnangestellter bediente plötzlich die Handorgel und veränderte dadurch den Ablauf der Aufführung fundamental.”

– Bruno Rupp, Jungfrau Zeitung, 21. Mai 2012

„Das Publikum wird von der Ahnung beschlichen, das eine oder andere schon einmal gehört zu haben, verworrene Sagen und dunkle Mythen der Länder am Rheintal hüben und drüben, doch irgendwie scheint die Story des seltsamen Erzählers ebenso erfunden wie wahr, so wahr wie man über dem Tal hängt, die untergehende Sonne im Blickfeld und das graue Nebelmeer unter sich. Dann greift der Seilbahnführer nach einem Akkordeon, singt und verbrüdert sich mit dem sagenhaften Besucher vom Kabinendach, das Staunen im kleinen Publikum wächst von Augenblick zu Augenblick.“

– Michael Hug, Toggenburger Taggblatt, 2. Oktober 2012

“Noch lange nachher kurvten die Leute mit der erwartungsvollen Frage durch die st. gallischen Gassen, ob man den “Lucky Luke” auch gesehen habe. Nun ist er wieder da, der Vorarlberger Tobias Fend. Nicht als schnellster Pistolenzücker der Welt, sondern als Schneidergeselle Fridolin Netzer – Spielort ist eine Seilbahm. (…) Regie führt die im Appenzell aufgewachsene Danielle Strahm, die (…) Regieassistenz in Graz machte und seither als Regiesseurin an diversen Theatern arbeitet.”

– Saiten Kulturmagazin Ostschweiz, Mai 2012

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